In den vergangenen Wochen durfte ich mit Alexander Roger Wolf zusammenarbeiten. Der Schauspieler und Coach spielt in seiner Freizeit ambitioniert Tennis und folgt zum Ausgleich seinem Kraft-Trainingsplan. Tennis als schnelle und explosive Ausdauersportart erfordert Kraft durch Rumpfrotation, Beintechnik und Schulterrotation. Bei den Grundschlägen sind die gesamte Beinmuskulatur, die Gesäßmuskulatur und die Hüftrotatoren beansprucht. Die schnelle Abbremsbewegung erfordert gleichsam eine hohe Stabilität der Sprunggelenke. Exzentrische und konzentrische Kontraktionen der jeweils beanspruchten Muskulatur lösen sich in schnellem Wechsel ab.

Durch regelmäßiges Dehnen der Muskulatur verringert sich der Dehnungswiderstand und bei vergleichbarer Bewegungsamplitude nimmt die Elastizität im Sehnenbereich zu. Dies führt zu positiven Effekten in der Nutzung des Dehnungs- und Verkürzungszyklus. Stretching hat somit nicht nur eine regenerative, sondern auch eine vorbereitende Wirkung. Stark ausgeprägte muskuläre Dysbalancen können durch Dehnen nicht ausgeglichen werden.

Mit Alexander haben wir eine Kombination aus Faszientraining, Assisted Stretching und Rumpfstabilisation erarbeitet. Zuvor bestehende kleine Einschränkungen der Hüftrotatoren konnten zügig beseitigt werden. Einem erfolgreichen Match stand nichts mehr im Weg!

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