Heute möchte ich eine Reihe beginnen, die ein wenig aufräumt. Aufräumt im Dschungel der Ernährungsweisheiten und -trends. Superfood ist in aller Munde, aber was kann denn das ein oder andere hochgelobte Lebensmittel eigentlich wirklich?

Ich räume auf und heute beginne ich mit der Açaibeere.

Eine Frucht, die in den Regenwäldern Südamerikas wächst, natürlich an einer Palme (so gehört sich das ja auch für Südamerika). Sie wird dort geerntet und getrocknet, da sie binnen 36 h verdirbt und somit den langen Importweg nicht genießbar überstünde.

Der Beere werden in höchstem Maße antioxidative Fähigkeiten zugesprochen (sie eliminieren Schädliches im Stoffwechsel), basierend auf ihrem hohen Polyphenolgehalt. Vitamin C hingegen besitzt die Beere kaum, weitere Vitamine und 40 % Ballaststoffe in der Trockensubstanz bringt die Beere aber natürlich mit.

Da ich ein hohes Bestreben habe, möglichst klimafreundlich zu leben, stört mich der Import aus fernen Ländern an der Beere und auf der Suche nach Alternativen stieß ich auf den Granatapfel, die Sauerkirche und die Heidelbeere. Letztere kann sogar noch viel mehr als die Açaibeere und ihr Gehalt an Antioxidanzien übersteigt sogar den der Açaibeere, Viele Studien weisen ausserdem nach, dass die Heidelbeere:

  • Arteriosklerose vorbeugt
  • das Risiko an Parkinson zu erkranken senkt
  • Beschwerden durch Krampfadern, Geschwüre und Sehschwäche lindert
  • die Herz-Kreislauf-Funktion stärkt
  • die Schleimhäute regeneriert
  • und ihre Blätter lindern Gelenkbeschwerden

In diesem Sinne – warum in den Dschungel reisen, wenn die Heidelbeere vor der Tür wächst?

Ein leckeres Müsli mit Blau- und Johannisbeeren und ein paar….. Leinsamen? Oder doch lieber Chia?

Dazu bald mehr!