Eine provokante Frage, zumindest irgendwie. Gerade gestern ging ein Pärchen hinter mir her, die sich über den „Trend Veganismus“ unterhielten. Dieser sei ja sicher nur so ein Phänomen wie Bubbletea (ich weiss nicht ganz genau was das ist, aber erinnere mich an ein aufflammen bunter Etablissements, die gleichsam bunte Getränke in Plastikbechern verkauften. Es sei nicht gesund, eine Form der Mangelernährung und so fort. 

Für mich ist Veganismus ebenfalls ein Säulenprinzip, wie ich es schon zuvor zum Thema Entspannung beschrieben habe. Veganismus ist eine Lebenseinstellung, ein ganzheitliches Prinzip. Ich verzichte gern auf Dinge, die anderen schaden und versuche bewusst zu entscheiden und gewaltlos zu leben. Ich möchte nicht, dass Lebewesen für mich gequält werden, keine Menschen und keine Tiere. Nicht indem ich sie oder ihre Erzeugnisse wahllos esse, nicht indem ich überflüssig Müll produziere, durch die Welt jette und jeden Weg mit dem Auto zurücklege. Eben eine Einstellung, die viele Aspekte beherbergt. 

Ich habe kein Interesse an Missionierung und Überzeugungsarbeit. Die Motivation, ein tierloses Leben zu führen, wohnt im eigenen Wunsch danach. 

In diesem Sinne bin ich fleischlos glücklich.